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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 101,70 € |
106,30 € |
-4,60 € |
-4,33 % |
23.04/12:11 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005909006 |
590900 |
- € |
- € |
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Bilfinger Berger konsolidiert auf hohem Niveau 04.03.2011
Nebenwerte Journal
Sauerlach (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Nebenwerte Journal" sehen bei der Bilfinger Berger-Aktie (ISIN DE0005909006 / WKN 590900) noch Kurspotenzial.
Der Dienstleistungs- und Baukonzern habe im vergangenen Geschäftsjahr 2010 die Gesamtleistung von 7,7 auf 8,1 Mrd. Euro gesteigert. Der Auftragsbestand sei von 8,4 auf 8,8 Mrd. Euro geklettert. Bei einer Marge von 4,2% (Vorjahr: 2,2%) habe sich das EBIT gegenüber dem Vorjahr von 173 Mio. auf 343 Mio. Euro verdoppelt.
Alle fünf Sparten hätten einen positiven EBIT-Beitrag geliefert, wobei Industrial Services mit 134 Mio. Euro am meisten und Construction mit 31 am wenigsten beigesteuert hätten. Unterm Strich sei ein Jahresüberschuss von 284 Mio. (Vorjahr: 140 Mio.) Euro bzw. ein Ergebnis von 6,43 (Vorjahr: 3,79) Euro pro Aktie erwirtschaftet worden. Der Dividendenvorschlag für 2010 liege bei 2,50 Euro pro Aktie.
Für 2011 zeige sich Vorstandschef Herbert Bodner, der im Juli 2011 von Roland Koch an der Konzernspitze abgelöst werde, gewohnt konservativ. So rechne er bei den fortgeführten Aktivitäten mit einem EBIT auf Vorjahresniveau. Inklusive dem Ertrag aus dem Verkauf der australischen Valemus würden die Experten beim Gewinn allerdings einen signifikanten Anstieg bis auf ca. 8,50 bis 9,00 Euro pro Aktie erwarten.
Die Experten würden davon ausgehen, dass die nach Redaktionsschluss einsetzenden Verkäufe auf die Unruhen in Libyen zurückzuführen seien. Obwohl der Baukonzern lediglich in einem verhältnismäßig geringen Umfang über die Beteiligung an einer deutsch-libyschen Tochtergesellschaft engagiert sei, hätten Anleger zum Teil nervös reagiert und sich offensichtlich von ihren Beständen getrennt.
Auch wenn die von Bilfinger Berger veröffentlichten Eckdaten für 2010 über den Erwartungen gelegen hätten, die Experten vom "Nebenwerte Journal" halten es für verständlich, wenn Aktionäre bei der Aktie auch mal Kasse machen. Das ermögliche Interessenten seit einigen Wochen den Einstig auf einem Niveau zwischen 60 und 65 Euro. Die Experten seien davon überzeugt, dass sich das in den letzten Jahren massiv zu seinem Vorteil "gehäutete" Unternehmen in einem weltweit günstigen Geschäftsklima auch mit Roland Koch an der Spitze positiv entwickeln werde. (Ausgabe 03) (04.03.2011/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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